Geschichte im Überblick
Geschichte im Überblick zeigt Jahreszahlen und wichtige Ereignisse in Friedrichsdorfs junger Vergangenheit.
[mehr]
Wissenswertes über Friedrichsdorf
Wissenswertes über Friedrichsdorf fasst einzigartiges, kurioses und sonderbares aus und über Friedrichsdorf zusammen.
[mehr]
Kuriositäten um Friedrichsdorf - "...und dann kam gar nichts mehr!"
Zwei Sätze mehr als ein Schlußwort wollte Rektor a. D. Anton Klocke sprechen, die Friedrichsdorfer (und Gütersloher), die zum Festakt in die Aula der Hauptschule gekommen waren, hörten sie schmunzelnd und lachend. Denn Klocke hatte Kuriositäten gesammelt, angeregt durch ein Wort von Rektor i. R. Dr. Franz Flaskamp "Friedrichsdorf ist und bleibt ein Kuriosum".
[mehr]
Ortsplan Friedrichsdorf aus dem Jahre 1964
Dieser Ausschnitt eines Ortsplans aus dem Jahre 1964 gewährt einen Überblick über den damaligen Verlauf der Ortsgrenzen und die Bebauung Friedrichsdorfs.
Im Vergleich zu heute habe sich einige Straßenbezeichnungen und -führungen geändert. Damalige freie Flächen sind Wohngebieten gewichen und die Bereiche um den Röhrbach und die Firma Flötotto sind nach Gütersloh eingemeindet worden.
[mehr]
Vor der Gründung (bis 1785)
Das 18. Jahrhundert war eine Zeit der Besiedlung und landwirtschaftlichen Bebauung großer ertragsloser Gebiete. So entstand um 1750 das Dorf Kaunitz (Grafschaft Rietberg) und die Siedlung Augustdorf (Fürstentum Lippe). Das Gebiet, auf dem später Friedrichsdorf entstehen sollte, war zu dieser Zeit als Gemeinschaftsfeld für jedermann zugänglich. Bekannt war es als "Große Heide".
[mehr]
Die Gründung (1785 -1786)
Am 19.12.1785 machten Sommer und Harkamp eine Eingabe beim Amt Reckenberg in Wiedenbrück. Diese "Untertänigste Vorstellung und Bitte" könnte als Geburtsurkunde von Friedrichsdorf bezeichnet werden.
[mehr]
Der Aufbau (1786 - 1790)
Im Zuge der Gründung sicherte die Osnabrücker Regierung den Siedlern Pachtfreiheit für 10 Jahre, Steuerfreiheit für 20 Jahre und die Gewährung einer Hypothek in Höhe von 100 bis 200 Talern zu. Gleichzeitig versprach sie die Errichtung einer Simultankirche, sollte eine gewisse Anzahl an Häusern erreicht sein. Die Förderung zur Errichtung einer Ziegelei lehnt sie jedoch ab.
[mehr]
Die Friedrichsdorfer Räuber (um 1800)
Die Wirren um 1800, verursacht durch Kriege in Deutschland und Europa im Zuge der französischen Revolution, waren für viele entlaufene und entlassene Soldaten ein Anlass, sich dem Räuberhandwerk zu widmen.
Ein idealer Ort, um diesem nach zugehen, war die Bauernschaft Avenwedde. Mit ihren nahen Grenzen zum preußischen Ravensberg, zu den Fürstbistümern Münster und Paderborn, zur Herrschaft Rheda, zur Grafschaft Rietberg und zum Fürstentum Lippe bot sie mancherlei Vorteile. Bei drohender Gefahr flüchteten sie einfach in eines der angrenzenden Hoheitsgebiete, welche mehr gegen- als miteinander arbeiteten. Schwer zugängliche Heideflächen boten einen guten Unterschlupf, um hier unentdeckt "Geschäfte" zu machen.
Somit war die "Große Heide" bzw. Friedrichsdorf ein vorzüglicher Ort, um hier sesshaft zu werden.
[mehr]